Ein Effekt, den unsere »Helfer«
immer auslösen: Mehr Lebensfreude

Die Stiftung setzt ihren Schwerpunkt auf den Kontakt mit dem Hund innerhalb der tiergestützten Therapie.

Der Umgang mit den Hunden im Therapie-Einsatz zeigt positive Wirkungen, wo andere Therapieformen manchmal nicht weiterkommen. Die Hunde mindern Ängste und Stress – und steigern das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen.
Kein Wunder, denn Hunde wenden ihre besonderen Fähigkeiten ganz natürlich an: Sie werten nicht, sie akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile, sie motivieren zum Leben.

> Stiftungszweck

Die HundeHelfenHeilen-Stiftung fördert und unterstützt durch die Besuchs- und Therapiebegleithundeteams …

  • die Bereitschaft zur Kontaktaufnahme und Kommunikation in Senioren- und Pflegeheimen untereinander und zu den Betreuern. Gute Erfolge zeigen sich insbesondere bei Alzheimer- und Demenzerkrankungen sowie bei depressiven Verstimmungen. Die Besuche der Mensch-Hund-Teams sind eine sehr willkommene Abwechslung im Heimalltag.
  • die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen jeden Alters mit kognitiven, psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen. Der sanfte Körperkontakt zu den Hunden wirkt auf viele Menschen motivierend und trägt dazu bei, dass der Lebenswille und das Selbstvertrauen wieder gestärkt wird.
  • die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen des Erziehungs- und Unterrichtswesens. Kinder und Jugendliche erlernen den richtigen Umgang mit Hunden und die Übernahme von Verantwortung für andere Lebewesen. Dadurch wird die Kommunikation und Rücksichtnahme untereinander verbessert und gestärkt.
  • Wir bieten in allen Bereichen sowohl Einzel- als auch Gruppeneinsätze durch die einfühlsamen und gut geschulten Mensch-Hund-Teams an.

> Stiftungsziele

Die HundeHelfenHeilen-Stiftung unterstützt und fördert Projekte in Senioren- und Pflegeheimen, Rehabilitationseinrichtungen für geistig- und körperbehinderte Menschen und Schulen.

Die Ziele unserer Stiftung im Einzelnen:

1. Der Einsatz von Hunden in Senioren- und Pflegeheimen

  • Nachweisliche Verbesserung der emotionalen Grundstimmung der Heimbewohner durch den regelmäßigen Besuch des Hundes.
  • Der Hund hilft erfolgreich gegen Altersdepression und wirkt der Vereinsamung entgegen.
  • Der Hund wird zum »Seelsorger« und ist »Balsam für die Seele« – das Streicheln des Tieres ruft Erinnerungen an früher wach und bewirkt eine positive Grundstimmung.
  • Gemeinsame Unternehmungen werden gefördert, z. B. kurze Ausflüge mit dem Therapiehund ins Außengelände.
  • Förderung der Konzentration der alten Menschen – sie beobachten den Therapiehund bei unterschiedlichen Aktionen in den Gruppenräumen.
  • Einsatz des Therapiebegleithundes bei bettlägrigen Patienten – das Streicheln des Tieres gibt den schwerkranken Patienten viel emotionalen Halt und sie gewinnen wieder mehr Lebensfreude.
  • Nachweislich positive physische sowie psychische Verbesserungen, auch bei schwerkranken Patienten wie beispielsweise Demenzkranken.
  • Der Heimalltag wird durch den Besuch des Hundes strukturiert und die Kommunikation unter den Heimbewohnern wird gefördert.
  • Kooperationsprojekte zwischen Schülern der Ganztagesklasse und Seniorenheimen in Begleitung von »Schulhunden« sind möglich.

2. Der Einsatz von Hunden in Rehabilitationseinrichtungen für geistig- und körperbehinderte Menschen

  • Deutliche Linderung der physischen und psychischen Leiden durch den regelmäßigen Kontakt mit den Hunden.
  • Der Körperkontakt zum Hund verstärkt die Sinneswahrnehmung und wirkt beruhigend und ausgleichend.
  • Stärkung und Verbesserung der Feinmotorik, z. B. bei Kindern mit Mehrfachbehinderungen.
  • Die emotionale Stimmungslage der behinderten Menschen beim Kontakt mit dem Hund wird deutlich verbessert (Lächeln, Veränderung der Mimik).
  • Der Hund gibt dem behinderten Menschen emotionalen Halt, Selbstvertrauen, Geborgenheit und Motivation zum Leben.

3. Der Einsatz von Hunden in Einrichtungen des Erziehungs- und Bildungswesens

  • Gute Erfolge werden erzielt bei der Betreuung von Kindern mit ADHS.
  • Es entsteht ein effektiveres und disziplinierteres Arbeiten im Klassenverband durch die Anwesenheit des Hundes.
  • Der Hund sorgt für das Abbauen von Ängsten, das Aufbauen von Vertrauen, das Gewinnen von Zutrauen und das Austauschen von Gefühlen.
  • Verhaltensauffälligkeiten werden reduziert und die soziale Entwicklung der Schüler wird gefördert.
  • Prävention von Gewalt und Aggressionsabbau.
  • Durch das Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit dem Hund wird die Kommunikation der Schüler untereinander erhöht.
  • Der Schulalltag, z. B. in der Ganztagesklasse, wird durch den regelmäßigen Besuch des Hundes bereichert.
  • Verkrampfungen werden gelockert und die gesamte Sinneswahrnehmung wird sensibilisiert.

> Warum helfen Hunde heilen?

Der Einsatz von Tieren in Therapie und Pädagogik ist nicht neu. Die Anfänge reichen weit in die Geschichte zurück. So berichten schon Florence Nightingale (1820 – 1910, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege) und John Locke (1632 – 1704, englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung) über die positive Wirkung von Tieren auf Menschen – vor allem auf Kinder und Jugendliche.

Ein Hund steigert das Wohlbefinden erheblich und erhöht deutlich die Lebensfreude. Ein Hund begegnet einem Menschen immer völlig wertfrei. Er ist ein Vermittler zwischen Menschen, er ist ein Therapeut auf vier Pfoten und ein unentbehrlicher täglicher Begleiter.

Ist ein Hund anwesend oder hat der Mensch direkten Kontakt zu einem Hund, so hat dies einen großen heilsamen Einfluss auf Körper und Geist. Es ist inzwischen wissenschaftlich belegt und allgemein anerkannt, dass die tiergestützte Therapie eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität zu Folge hat. Ebenso belegt sind die positiven Auswirkungen des Einsatzes von Besuchs- und Therapiebegleithunden im Schulalltag.

  • Hunde akzeptieren Menschen jeden Alters ohne Vorurteile
  • Hunde schenken Vertrauen und geben Halt
  • Hunde vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit
  • Hunde reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle
  • Hunde geben dem Menschen Zärtlichkeit
  • Hunde fördern die Kommunikation untereinander
  • Hunde können physische und psychische Erkrankungen lindern
  • Hunde geben vor allem schwerkranken Menschen, z. B. Demenzkranken, emotionalen Halt und diese gewinnen wieder mehr Lebensfreude
  • Hunde bauen Ängste ab
  • Hunde motivieren zum Leben

> Kooperationspartner

  • Die Streichelbande e.V.
  • Die Therapiehunde Franken e.V.
  • Der Tierschutzverein München e.V.
  • Das Lesehund Projekt von Frau Kimberly Ann Grobholz (Tiere helfen Menschen e.V.)
  • Tierpsychologin und Verhaltenstrainerin Frau Stephanie Lang von Langen
    mit dem "Wunjo-Projekt"
  • Die MAK Kinderstiftung für benachteiligte Kinder, München
  • Lichblick Hasenbergl, München
  • Schünemann-Stiftung, Göttingen
  • Bürgerstiftung Sauerlach