Ein Effekt, den unsere »Helfer«
immer auslösen: Mehr Lebensfreude

Der Umgang mit den Hunden im Therapie-Einsatz zeigt positive Wirkungen, wo andere Therapieformen manchmal nicht weiterkommen. Die Hunde mindern Ängste und Stress – und steigern das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen.
Kein Wunder, denn Hunde wenden ihre besonderen Fähigkeiten ganz natürlich an: Sie werten nicht, sie akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile, sie motivieren zum Leben.

> Kooperationspartner

  • Die Streichelbande e.V.
  • Die Therapiehunde Franken e.V.
  • Der Tierschutzverein München e.V.
  • Das Lesehund Projekt von Frau Kimberly Ann Grobholz (Tiere helfen Menschen e.V.)
  • Tierpsychologin und Verhaltenstrainerin Frau Stephanie Lang von Langen
    mit dem "Wunjo-Projekt"
  • Die MAK Kinderstiftung für benachteiligte Kinder, München
  • Lichblick Hasenbergl, München
  • Schünemann-Stiftung, Göttingen
  • Bürgerstiftung Sauerlach

> Stiftungszweck

Der Hauptzweck der HundeHelfenHeilen-Stiftung ist die Linderung der psychischen sowie physischen Leiden und die Beseitigung sozialer Unstimmigkeiten und somit insgesamt die Verbesserung der Lebensqualität von Alt und Jung.

Die Stiftung setzt ihren Schwerpunkt auf den Hund innerhalb der tiergestützten Therapie. Er ist ein Vermittler zwischen Menschen, ein Co-Therapeut auf vier Pfoten und steigert deutlich das Wohlbefinden und die allgemeine Lebensfreude. Er gibt emotionalen Halt und die Kommunikation zwischen den Menschen wird erhöht.

Die HundeHelfenHeilen-Stiftung will durch die Förderung und Unterstützung von Besuchs- und Therapiehunden

  • die Lebensqualität der Menschen in Alten- und Pflegeheimen deutlich verbessern, damit sie wieder mehr Lebensfreude erhalten.
  • die Lebensqualität von behinderten und psychisch erkrankten Menschen verbessern und ihnen wieder Mut zum Leben geben.
  • in Einrichtungen des Erziehungs- und Unterrichtswesens die soziale Entwicklung der Schüler verbessern und die Kommunikation der Schüler untereinander erhöhen. Der »Schulhund« gibt den Kindern emotionalen Halt und durch den Kontakt erhalten sie neues Selbstvertrauen. Der Hund hilft erfolgreich bei der Ausbildung der eigenen Persönlichkeit. Der Schulalltag wird bereichert.

> Stiftungsziele

Die HundeHelfenHeilen-Stiftung unterstützt und fördert Projekte in Alten- und Pflegeheimen, Rehabilitationseinrichtungen für geistig- und körperbehinderte Menschen und Schulen.

Die Ziele unserer Stiftung im Einzelnen:

1. Der Einsatz von Hunden in Alten- und Pflegeheimen

  • Nachweisliche Verbesserung der emotionalen Grundstimmung der Heimbewohner durch den regelmäßigen Besuch des Hundes.
  • Der Hund hilft erfolgreich gegen Altersdepression und wirkt der Vereinsamung entgegen.
  • Der Hund wird zum »Seelsorger« und ist »Balsam für die Seele« – das Streicheln des Tieres ruft Erinnerungen an früher wach und bewirkt eine positive Grundstimmung.
  • Gemeinsame Unternehmungen werden gefördert, z. B. kurze Ausflüge mit dem Therapiehund ins Außengelände.
  • Förderung der Konzentration der alten Menschen – sie beobachten den Therapiehund bei unterschiedlichen Aktionen in den Gruppenräumen.
  • Einsatz des Therapiehundes bei bettlägrigen Patienten – das Streicheln des Tieres gibt den schwerkranken Patienten viel emotionalen Halt und sie gewinnen wieder mehr Lebensfreude.
  • Nachweislich positive physische sowie psychische Verbesserungen, auch bei schwerkranken Patienten wie beispeilsweise Demenzkranken.
  • Der Heimalltag wird durch den Besuch des Hundes strukturiert und die Kommunikation unter den Heimbewohnern wird gefördert.
  • Kooperationsprojekte zwischen Schülern der Ganztagesklasse und Altenheimen in Begleitung von »Schulhunden« sind möglich.

2. Der Einsatz von Hunden in Rehabilitationseinrichtungen für geistig- und körperbehinderte Menschen

  • Deutliche Linderung der physischen und psychischen Leiden durch den regelmäßigen Kontakt mit den Hunden.
  • Der Körperkontakt zum Hund verstärkt die Sinneswahrnehmung und wirkt beruhigend und ausgleichend.
  • Stärkung und Verbesserung der Feinmotorik, z. B. bei Kindern mit Mehrfachbehinderungen.
  • Die emotionale Stimmungslage der behinderten Menschen beim Kontakt mit dem Hund wird deutlich verbessert (Lächeln, Veränderung der Mimik).
  • Der Hund gibt dem behinderten Menschen emotionalen Halt, Selbstvertrauen, Geborgenheit und Motivation zum Leben.

3. Der Einsatz von Hunden in Einrichtungen des Erziehungs- und Bildungswesens

  • Gute Erfolge werden erzielt bei der Betreuung von Kindern mit ADHS.
  • Es entsteht ein effektiveres und disziplinierteres Arbeiten im Klassenverband durch die Anwesenheit des Hundes.
  • Der Hund sorgt für das Abbauen von Ängsten, das Aufbauen von Vertrauen, das Gewinnen von Zutrauen und das Austauschen von Gefühlen.
  • Verhaltensauffälligkeiten werden reduziert und die soziale Entwicklung der Schüler wird gefördert.
  • Prävention von Gewalt und Aggressionsabbau.
  • Durch das Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit dem Hund wird die Kommunikation der Schüler untereinander erhöht.
  • Der Schulalltag, z. B. in der Ganztagesklasse, wird durch den regelmäßigen Besuch des Hundes bereichert.
  • Verkrampfungen werden gelockert und die gesamte Sinneswahrnehmung wird sensibilisiert.

> Warum helfen Hunde heilen?

Der Einsatz von Tieren in Therapie und Pädagogik ist nicht neu. Die Anfänge reichen weit in die Geschichte zurück. So berichten schon Florence Nightingale (1820 – 1910, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege) und John Locke (1632 – 1704, englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung) über die positive Wirkung von Tieren auf Menschen – vor allem auf Kinder und Jugendliche.

Ein Hund steigert das Wohlbefinden erheblich und erhöht deutlich die Lebensfreude. Ein Hund begegnet einem Menschen immer völlig wertfrei. Er ist ein Vermittler zwischen Menschen, er ist ein Therapeut auf vier Pfoten und ein unentbehrlicher täglicher Begleiter.

Ist ein Hund anwesend oder hat der Mensch direkten Kontakt zu einem Hund, so hat dies einen großen heilsamen Einfluss auf Körper und Geist. Es ist inzwischen wissenschaftlich belegt und allgemein anerkannt, dass die tiergestützte Therapie eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität zu Folge hat. Ebenso belegt sind die positiven Auswirkungen des Einsatzes von Besuchs- und Therapiehunden im Schulalltag.

  • Hunde akzeptieren Menschen jeden Alters ohne Vorurteile
  • Hunde schenken Vertrauen und geben Halt
  • Hunde vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit
  • Hunde reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle
  • Hunde geben dem Menschen Zärtlichkeit
  • Hunde fördern die Kommunikation untereinander
  • Hunde können physische und psychische Erkrankungen lindern
  • Hunde geben vor allem schwerkranken Menschen, z. B. Demenzkranken, emotionalen Halt und diese gewinnen wieder mehr Lebensfreude
  • Hunde bauen Ängste ab
  • Hunde motivieren zum Leben